Sicherheitstipps zum Thema „Dämmerungseinbrüche“

Es vergeht kein Tag an dem nicht von Dämmerungseinbrüchen die Rede ist und darüber berichtet wird. Unter diesen Begriff versteht man Einbruchsdiebstähle in Villen oder Häusern in der Zeit des frühen Nachmittags bis zur Nachtzeit. Im Innenministerium ist man sich dieser Problematik bewusst und deshalb gibt es derzeit einen Kriminalitätsschwerpunkt „Dämmerungseinbrüche“.
 

Diese Art der Einbruchsdiebstähle wird vorwiegend von osteuropäischen Tätergruppen begangen. Zu bemerken ist, dass sich diese Täter immer mehr auch heimischer Krimineller bedienen. Dies deshalb, weil sie der deutschen Sprache kaum mächtig sind, sie aber andererseits zur Vorbereitung dieser Straftaten mit späteren Opfern in Kontakt kommen könnten und mit diesen kommunizieren müssten.

Der Trick ist ganz einfach: Man schickt eine junge „Studentin“ zum bevorzugten Einbruchsobjekt. Diese läutet an, meldet sich jemand, gibt sie sich als Studentin aus und stellt irgendwelche belanglosen Fragen. Meldet sich hingegen niemand, wird dieses Wissen sofort an die ausführenden Täter übergeben. Dieses Vorgehen ist besonders arglos, da auch Nachbarn kaum auf die Idee eines Einbruchsdiebstahles kommen würden. Es sind eben nur „irgendwelche Arbeiter“ die eine Reparatur durchführen wollen.

Die Vorgehensweise ist allerdings sehr brutal. Es wird grundsätzlich nur rohe Gewalt ausgeübt. Das Haus oder die Villa rasch durchsucht und alle Wertgegenstände, vor allem aber Bargeld, Schmuck, Handy und teure elektronische Geräte gestohlen. Auch ein kleiner Möbeltresor stellt kein Hindernis dar, er wird einfach mitgenommen.

Damit Sie nicht in diese unangenehme Situation kommen, einige Tipps:
•    Überprüfen Sie die mechanischen oder/und elektronischen Einbauten, wie Sicherheitsschlösser, Fenstersicherungen, Sicherung bei Balkontüren, Kellerschächte bzw. gesicherte Gitter, Bewegungsmelder, Alarmanlage.
•    Vergessen Sie nicht auf Nachbarschaftshilfe. Reden Sie mit Nachbarn und ersuchen Sie diese im Verdachtsfall die Polizei zu rufen. Andererseits helfen auch Sie ihren Nachbarn, wenn Ihnen etwas verdächtig erscheint.
•    Notieren Sie sich Kennzeichen, eventuell Marke, Type, Farbe des Fahrzeuges und Fahrzeuginsassen die Sie in Ihrer Gegend noch nie gesehen haben oder die Ihnen verdächtig erscheinen. Machen sie diese Aufzeichnungen ganz offen, eventuell mit dem Fotohandy, damit es die Fremden auch sehen können.
•    Sprechen Sie solche Personen an. „Kann ich ihnen helfen, suchen sie jemanden“
•    Verständigen Sie auf alle Fälle die Polizei und teilen Sie Ihre Wahrnehmung mit. Für Sie ist es  e i n e  verdächtige Wahrnehmung, viele solcher Informationen ergeben oft ein ganzes Bild und hilft Dämmerungseinbrüche zu verhindern.

pensionist.at




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