Tipps zum Thema "Internetbetrug"

Internetbetrug ist eine neuere Form der Kriminalität und fordert von den Tätern umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Datenkommunikation. Die Arbeitsweise ist so vielseitig, dass hier nicht alle Erscheinungsformen aufgezählt werden können. Einige davon möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Mit der Nachricht „Gratulation Sie haben die Auktion gewonnen, setzen Sie sich mit dem Verkäufer in Verbindung“ sind Sie zunächst glücklich als Bestbieter den Zuschlag erhalten zu haben. Sie setzen sich mit dem Verkäufer in Verbindung und überweisen den vereinbarten Betrag. Dann warten und warten Sie und das Paket kommt nicht. Sie versuchen erneut mit dem Verkäufer in Kontakt zu treten, dieser ist plötzlich nicht mehr erreichbar. Sie erstatten Anzeige und warten erneut. Keine Reaktion. Der Täter konnte nicht ausgemittelt werden, die Anzeige erfolgt gegen unbekannte Täter. Sie bleiben auf dem Schaden sitzen.

Sollten Sie das Paket doch erhalten, enthält es oft nicht die bei der Auktion versprochene Zusage des Produkts. Dann wird es natürlich schwer zu beweisen, dass der Inhalt nicht das war, was zunächst zugesichert war.
Nun bieten Auktionsforen kleine Hilfestellungen, die manchmal etwas über den Verkäufer aussagen.
•    Achten Sie zunächst auf die Bewertungen des Verkäufers und lesen Sie die Kommentare zu ihm.
•    Überprüfen Sie die angegebene Telefonnummer des Verkäufers, sollte dies ein Wertkartenhandy sein, ist schon einmal Vorsicht geboten.
•    Nutzen Sie ein Zahlungssystem welches vom Anbieter der Verkaufsplattform angeboten wird. Meistens ist dies mit einer erhöhten Sicherheit für den Käufer verbunden. Beachten Sie aber, dass auch hier keine 100% Garantie übernommen wird.
•    Setzen Sie sich nach Möglichkeit mit dem Verkäufer telefonisch in Verbindung und übernehmen Sie die Ware persönlich. Sie können bei dieser Gelegenheit die Ware auch gleich direkt bezahlen.

So praktisch es auch sein mag direkt vom heimischen Computer aus Einkäufe zu tätigen, bei Versteigerungen mitzumachen, ein Restrisiko bleibt allerdings bestehen.

pensionist.at



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