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Gedanken: Lebens-Rucksack
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Der Rucksack (nicht mehr als 20 Kilo) muß mit Bedacht gepackt werden. Ich muß ihn sehr weit tragen. Also ist unnötiges Gewicht zu vermeiden. Ein Leben lang alles mitschleppen und niemals aussortieren - das er-trage ich irgendwann nicht mehr. Auch kann es passieren, dass so viel unnötiges Zeug den Platz für wichtigere Dinge wegnimmt. Dann stehe ich plötzlich da und weiß mir nicht zu helfen. Aussortieren ist für den Sammler von tausend Sachen notwendig. An wie viele Dinge hängen wir unsere ganze Kraft und Energie, glauben, dass wir ohne sie nicht leben können? Die Wertigkeiten werden oft erst schmerzlich bewusst, wenn ich be-greifen muß, dass ich nichts festhalten kann. Er-trage ich das, was mir wirklich zusteht - oder bin ich längst zum Packesel geworden? Für mich und für andere? Es gibt auch Sammler des ewig Gestrigen. Kann ich auch innerlich etwas loslassen, verzeihen, sein lassen- oder muß ich ständig in alten Wunden rühren, sie niemals heilen lassen? Über all dem vergesse ich das Heute, meinen Weg jetzt. Dann stehe ich plötzlich da und soll heute leben - nicht gestern und morgen. Einfach nur heute! Und dabei ist das Gestern noch nicht entrümpelt und das Morgen viel verlockender mit seinen Träumen.... Jeder Mensch muß seinen Rucksack selber packen - er muß ihn auch selbst tragen. Wir wollen auf unserem Weg auch überlegen was an Kraft- und Energieraubenden wir in unserem Lebens-Rücksack mitschleppen, um es los zu lassen, damit unser Rucksack leichter wird! Quelle: Beitrag einer Leserin |
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