Interessanter Artikel zu "Die neuen besten Jahre"

Als moderner 60-Jähriger hat man viel zu tun: Morgens gründet man eine Firma, am Vormittag sucht man im Internet nach einem neuen Sexpartner, zu Mittag ist Kickboxkurs, am Nachmittag studiert man Ethnologie (falls man nicht das Audimax besetzt) und am Abend geht´s zum Konzert der Altersgenossen von den Rolling Stones. Alt zu sein ist stressig. Aber was heißt da alt? Heute wird man nicht alt, sondern ein „Best Ager“ (unterteilt in „Flotte“, „Neugierige“ und „Zufriedene“), ständig dabei, den „silbernen Markt“ aufzumischen, und zwar nicht durch den Erwerb von Stützstrümpfen, sondern von Aktien, Sportgerät und Weltreisen.

Aber was ist, wenn jemand statt „Best Ager“ lieber Oma sein möchte, lieber stricken statt oneline flirten, wenn man Sepp Forcher lieber mag als Mick Jagger, wenn man nix neugierig ist aufs zufriedene Flottsein? Ist das überhaupt noch erlaubt? Erlaubt schon,. Aber halt kein dem Alter entsprechendes Benehmen.

nachzulesen im Kurier unter „Die neuen besten Jahre“ vom 5. Dezember 2009

Artikel von
GUIDO
Guido.tartaroti@kurier.at



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