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Narkose
Wer operiert werden muss, hat oft mehr Angst vor der Narkose als vor der eigentlichen Operation. Unter rein medizinischen Aspekten betrachtet, ist das sicher eine falsche Annahme, denn selbstverständlich steigt das Risiko je nach Schwere des operativen Eingriffs. Dass wir trotzdem die Narkose mehr fürchten, liegt daran, dass uns die Vorstellung ängstigt, plötzlich nicht mehr über unseren Körper bestimmen zu können und dass wir uns auf die Fürsorge eines fremden Menschen verlassen müssen.
Wie gut bin ich auf die Narkose vorbereitet?
Natürlich hat, ebenso wie alle Gebiete der Medizin, auch die Anästhesie große Fortschritte gemacht. Dass Narkosen heute risikoärmer sind, liegt an neuen Narkosemedikamenten mit geringeren Nebenwirkungen, vor allem aber an besseren Narkosetechniken und einer besseren Überwachung des Patienten während und nach der Narkose. Zudem werden heute häufiger regionale Narkoseverfahren eingesetzt, die den Patienten insgesamt weniger belasten. Ein geringeres Komplikationsrisiko haben und oft auch noch nach der Operation ein gutes Schmerzmanagement ermöglichen.
Wesentlich für einen guten Ablauf der Narkose ist das Aufklärungsgespräch mit dem Narkosearzt. Dabei sollte der Patient unbedingt wichtige Vorerkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten, Probleme bei früheren Narkosen und regelmäßig eingenommene Medikamente mitteilen. Wichtig ist auch, eigene Ängste und offene Fragen anzusprechen. Zwar ist der aufklärende Arzt oft nicht der Arzt, der tatsächlich die Narkose macht, doch der Patient sollte nach dem Gespräch das Gefühl haben, umfassend informiert zu sein und bei seiner Narkose von einem kompetenten Narkoseteam betreut zu werden.
Wach während der OP?
Geht es um die Narkose, haben viele Menschen Angst, dass sie nicht richtig wirkt. Dass dies passieren kann, hat Susanne selbst erlebt. Zwei Jahre liegt das nun zurück aber das Geschehene belastet die junge Frau noch immer. Sie kommt zur Geburt ihres Kindes in die Klinik. Um Mutter und Kind zu schützen, ist ein Kaiserschnitt nötig. Susanne bekommt eine Periduralanästhesie, eine rückenmarksnahe Narkose, bei der im Lendenwirbelbereich ein dünner Katheter in den flüssigkeitsgefüllten Raum in der Nähe des Rückenmarks geschoben wird, über den dann die Betäubungsmittel gespritzt werden.
Doch der erste Katheter „sitzt“ nicht richtig, sie bekommt einen zweiten Katheter. Und hat noch immer Schmerzen. Die Ärzte jedoch nehmen sie nicht ernst, beginnen mit der Operation, während sie manchmal vor Schmerzen laut aufschreit. Die Bilder und die Erinnerung an die Schmerzen verfolgen sie bis heute. Einziger Trost: ihrem Kind geht es trotz all dieser Komplikationen glücklicherweise gut.
In diesem Beispiel wirkte die rückenmarksnahe Narkose trotz zweier Versuche offenbar nicht richtig. Darauf nicht adäquat zu reagieren, ist ein großes Versäumnis der behandelnden Narkoseärzte. Patienten fürchten allerdings noch mehr während einer Vollnarkose plötzlich aufzuwachen, ohne dass der Narkosearzt dies bemerkt. Solche „intraoperativen Wachzustände“ (heißt auch „awareness“) gibt es tatsächlich, ihre Häufigkeit wird mit bis zu zwei Prozent angegeben. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, Jüngere häufiger als Ältere, häufiger bei gynäkologischen (besonders Kaiserschnitt) und herzchirurgischen Operationen. Rechnet man diese Eingriffe aus der Statistik heraus, beträgt das Risiko, einen solchen Wachtzustand zu erleben, nur noch 0,2 Prozent.
Für den Patienten sind solche Wachzustände extrem unangenehme und beängstigende Erlebnisse, die eventuell eine psychiatrisch-psychologische Betreuung notwendig machen. Verursacht werden sie durch eine zu geringe Narkosetiefe, besonders wenn gleichzeitig muskelerschlaffende Medikamente gegeben werden. Zudem benötigen beispielsweise Drogenabhängige, Raucher, Menschen, die regelmäßig Alkohol trinken oder Schmerz- und Schlafmittel einnehmen, mehr Narkosemittel. Um solche Wachzustände zukünftig zu vermeiden, werden in immer mehr Narkoseabteilungen nun Überwachungsgeräte eingesetzt, die beispielsweise durch Ableitung der Hirnströme über aufgeklebte Elektroden an der Stirn des Patienten die Hirnströme und damit die Narkosetiefe genauer überwachen können.
Narkosemethoden
Darüber, welche Narkose am besten für die geplante Operation geeignet ist, berät der Narkosearzt den Patienten beim Aufklärungsgespräch vor der Operation. Zu dem Zeitpunkt sind viele verständlicherweise ziemlich aufgeregt, deshalb stellen wir Ihnen die drei gängigsten Narkoseformen und ihre Besonderheiten vor.
Vollnarkose
Sie ist noch immer die am häufigsten eingesetzte Narkoseform. Über einen Venenzugang bekommt der Patient Schmerz- und Schlafmittel gespritzt, dazu ein Arzneimittel, das die Muskulatur erschlaffen lässt. Was dann aussieht wie ein tiefer Schlaf ist eigentlich eine tiefe Bewusstlosigkeit. Sie ist vor allem für große Operationen beispielsweise an den Bauch- oder Brustorganen nötig. Da der Patient dann auch nicht mehr selbständig atmen kann, muss er über einen Beatmungsschlauch während der Operation künstlich beatmet werden, in manchen Fällen ist es auch nötig, dieses so genannte „künstliche Koma“ einige Stunden nach der Operation aufrecht zu erhalten. Der Patient kommt in dieser Zeit dann auf eine Intensivstation.
Nachteile / Besonderheiten dieser Narkosemethode:
- Kreislaufbelastung besonders für ältere Patienten
- verlängerte Nachschlafphase
- Übelkeit, Kältezittern in der Aufwachphase
Rückenmarksnahe Narkose
Bei Operationen unterhalb des Bauchnabels, beispielsweise bei Hüft- oder Knieoperationen, wird ein örtliches Betäubungsmittel in die Flüssigkeit gespritzt, die das Rückenmark umspült. Keinesfalls wird das direkt ins Rückenmark gespritzt, denn das würde die empfindlichen Nervenzellen zerstören und für den Patienten eine Querschnittslähmung bedeuten. Durch das Betäubungsmittel werden Gefühl und Bewegung der Beine bis etwa in Höhe des Bauchnabels vorübergehend ausgeschaltet. Weil das Medikament nur in den Nerven wirkt und nicht im Gehirn, bleiben Atmung und Bewusstsein vollkommen erhalten. Die meisten Patienten allerdings wollen von der Operation lieber nichts mitbekommen, deshalb erhalten sie auf Wunsch ein Schlafmittel. Ganz ähnlich, wie es viele von Magen- oder Darmspiegelungen kennen.
Nachteile / Besonderheiten dieser Narkosemethode:
- oft schwierig nach Rückenoperationen
- nicht bei Erkrankungen des Nervensystems
- nicht bei Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen
Regionale Narkoseverfahren
Im Grunde können geübte Narkoseärzte viele Nerven unseres Körpers isoliert betäuben. Muss beispielsweise an der Hand oder dem Unterarm operiert werden, können sie nur die Armnerven betäuben, die gebündelt tief in der Achselhöhle liegen. Damit die Narkose auch „sitzt“, verwenden Narkoseärzte beispielsweise den Ultraschall. Denn das Nervenbündel schlängelt sich an dieser Stelle um die große Armschlagader, spritzt der Narkosearzt nun das örtliche Betäubungsmittel unter Ultraschallkontrolle genau an diese Stelle, ist der Arm innerhalb einer Viertelstunde vollkommen betäubt. Der Anästhesist kann aber auch einen winzigen Katheter in Nervennähe schieben, über den dann einige Tage nach der Operation örtliche Betäubungsmittel gegeben werden. In der Regel erhält der Patient dafür eine Schmerzpumpe bei der er das Betäubungsmittel ganz einfach per Knopfdruck nach eigenem Schmerzempfinden dosieren kann.
Ähnliche Schmerzpumpen werden schon lange in der Anästhesie eingesetzt, bis vor kurzem aber wurden dann über eine Vene Schmerzmittel gegeben, die sich mit dem Blutstrom im gesamten Körper verteilten. Deshalb fühlten sich die Patienten zwar schmerzfrei, durch die Arzneimittelwirkung im Gehirn aber waren auch ein wenig benommen. Liegt der Katheter aber direkt an den Nerven, schaltet das Betäubungsmittel nur den Schmerz im operierten Gebiet aus und kann dabei so präzise dosiert werden, dass beispielsweise der Arm sogar bewegt werden kann. Weil das Mittel nicht ins Gehirn gelangt, fühlt sich der Patient ansonsten fit und leistungsfähig.
Nachteile / Besonderheiten dieser Narkosemethode:
- erfahrener Narkosearzt nötig
- nicht bei Wunden in Nervennähe
- gezielte Schmerztherapie nach der Operation möglich
Klinik im Beitrag:
Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Orthopädische Universitätsklinik
Friedrichsheim gGmbH
Marienburgstraße 2
60528 Frankfurt am Main
Internet: www.orthopaedische-uniklinik.de/
Autorin: Eva Maria Siefert
Wechselwirkung Medikamente
In Deutschland sind über 60.000 Medikamente auf dem Markt. Da ist es schon für Ärzte und Apotheker ziemlich schwer, den Überblick zu behalten. Für Patienten aber nahezu unmöglich. Ob sich die rote mit der weißen Pille auch wirklich verträgt, weiß zudem fast keiner. Denn nur bei 7 Prozent der in Deutschland verkauften Arzneimittel sind diese Wechselwirkungen überhaupt erforscht. Sobald es ganze Medikamenten-Cocktails werden, gibt es fast gar keine Erfahrungswerte mehr! Fachleute schätzen gefährliche Arzneimittel-Wechselwirkungen als Ursache von 25.000 bis 30.000 Todesfälle pro Jahr.
Ältere sind stärker von den Wechselwirkungen betroffen
Sie nehmen täglich viele Medikamente zu sich. Gegen Bluthochdruck, zu hohe Cholesterinwerte, gegen Herzrhythmusstörungen und zur Blutverdünnung - um die gängigsten Mittel aufzuzählen. Obwohl sie nur ein Viertel der Bevölkerung ausmachen, schlucken die über 60-Jährigen in Deutschland mehr als die Hälfte aller verordneten Pillen. Die Zahlen stammen aus dem Arzneiverordnungsreport 2007, eine Auswertung aller mit den gesetzlichen Krankenkassen abgerechneten Rezepte. Spitzenreiter in punkto Tabletteneinnahme sind die 75- bis 85-Jährigen. Sie nehmen durchschnittlich drei bis vier verschiedene Tabletten täglich, jeder Dritte aus dieser Altersgruppe bekommt sogar mehr als acht unterschiedliche Medikamente!
Die Nieren- und Leberfunktion verändert sich außerdem mit dem Alter - und sogar Organfunktionen. Vor allem die Nieren als Hauptausscheidungsorgan für viele Arzneimittel arbeiten nicht mehr so gut. Dadurch wirkt das Arzneimittel länger und deshalb stärker im Körper. Deshalb muss gerade bei Älteren die Dosis an die individuell bestimmte Nierenfunktion angepasst werden. Ähnliches gilt auch für die Leber.
Unterernährung und weniger Muskelmasse sind häufig bei älteren Menschen der Fall und können die Medikamentenwirkung deutlich beeinflussen.
Zusätzlich frei verkäufliche Pillen bergen ein weiteres Risiko von unerwünschten Wechselwirkungen. So haben beispielsweise viele gängige Schmerzmittel einen Einfluss auf den Blutzucker.
Den Überblick behalten:
Schuld an der Tatsache, dass oft zu viele Medikamente verordnet werden, die zudem untereinander zu gefährlichen Wechselwirkungen führen können, ist nicht zuletzt die Spezialisierung in der heutigen Medizin. Kardiologen, Orthopäden und andere Spezialisten wissen oft nicht, was der Patient wegen Erkrankungen außerhalb ihres Fachgebietes einnimmt - oder selbst aus der Apotheke besorgt. Die beste Übersicht könnte hier der Hausarzt haben – vorausgesetzt, er ist über jede Verordnung und Selbstmedikation informiert.
Mithelfen kann der Patient, indem er alle Medikamente, die er einnimmt, in der Apotheke oder beim Hausarzt in einem Arzneimittelpass auflisten lässt. Mit Hilfe von elektronischen Datenbanken ließen die sich dann bezüglich unerwünschter Neben- und Wechselwirkungen dann leichter überprüfen. Wer täglich viele Pillen einnehmen muss, hat immer ein größeres Risiko, dass es zu Zwischenfällen kommt. Deshalb: überprüfen Sie gemeinsam mit ihrem Arzt, ob die wirklich alle nötig sind.
Autorin: Eva Maria Siefert
Vom Schwindel bis zur Ohnmacht
Kurz bevor es schwarz wird, verschwimmt beim Schwindel das Umfeld vor den Augen.
"Ohnmacht" - so wird ein kurz andauernder, plötzlicher Bewusstseinsverlust mit spontanem Erwachen genannt. Dazu kommt es, wenn das Gehirn ganz plötzlich nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt wird. Der Arzt spricht lieber von einer "Synkope", jeder Dritte erlebt mindestens einmal in seinem Leben ein solches Ereignis.
Ohnmacht oder Synkope sind keine Krankheit, sondern ein Symptom, hinter dem unterschiedliche Ursachen stecken können, die oft harmloser Natur sind und sich gut behandeln lassen. Beispielsweise kann ein zu hoher oder zu niedriger Blutdruck eine Ohnmacht auslösen oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, bestimmte Lungenerkrankungen, eine Epilepsie oder ein anderes Nervenleiden. Psychische Krankheiten, wie Panikattacken oder Angststörungen, können dahinter stecken ebenso wie Sehstörungen oder Krankheiten des Innenohres. Aber auch schwerwiegende Herzerkrankungen.
Vorgenanntes sind nur einige der Faktoren, die den Taumel verursachen können. Schwindel ist eine Unstimmigkeit im Organismus und kann mit unterschiedlichen Methoden behandelt werden. Wichtig ist hier eine genaue Diagnose, denn jede Schwindelart verlangt nach der für sie passenden Behandlungsmethode.
Kipptest
Kein schönes Gefühl, wenn einem immer wieder schwarz vor Augen wird. Für eine kurze Zeit das Bewusstsein zu verlieren, beunruhigt zutiefst. Kerstin B. geht es so. Sie will wissen warum sie immer wieder umfällt und sucht deshalb Hilfe in einer Ohnmacht-Sprechstunde. Der Arzt vermutet eine neuro-kardiologische Ursache, also eine Wechselwirkung zwischen Nerven- und Herz-Kreislaufsystem. Deshalb schlägt er eine Untersuchung mit dem Kipptisch vor.
Dabei liegt Kerstin B. mit Gurten gesichert auf einem speziellen Tisch zunächst in der Waagerechten. Ihr Kreislauf ist stabil. Nun kippt sie der Arzt in eine Position, in der der Tisch einen 60 Grad-Winkel einnimmt. Circa 15 Minuten bleibt sie so stehen. Dabei wird ihr Kreislauf ständig überwacht, anfangs bleiben Puls und Blutdruck stabil. Dann aber wird ihr Puls immer langsamer, 53 Schläge pro Minute, dann sogar nur noch 48. Und Kerstin B. wird schwindelig, sie ist kurz vor einer Ohnmacht, einer kreislaufabhängigen Synkope. Jetzt schlägt auch das Diagnosegerät Alarm, sie muss schnell wieder in die waagerechte Position. Der Arzt erklärt ihr, dass diese Form der Synkope zwar sehr unangenehm ist, sie sich dabei durch einen Sturz auch verletzen kann, aber sie ist zum Glück nicht lebensgefährlich.
Die junge Frau bekommt jetzt Übungen gezeigt, mit denen sich solche Ohnmachten bei den ersten Anzeichen vermeiden lassen. Wenn sie die ersten Anzeichen der Ohnmacht spürt - ihr komisch wird, es in den Ohren rauscht, sie mit den Augen nicht mehr richtig fixieren kann - dann sollte sie Folgendes tun:
Die Beine kreuzen, den Po zusammenkneifen, die Hände ineinander legen und dabei so fest ziehen wie möglich. Diese Methode drückt das abfallende Blut hoch, die Herzfrequenz steigt und die Ohnmacht bleibt aus.
Wenn die Sinne verrückt spielen
Eigentlich sind Schwindel und Ohnmacht natürliche Körperreaktionen auf bestimmte Umgebungsbedingungen. Wer beispielsweise ein empfindliches Gleichgewichtssystem hat, leidet unter Seekrankheit, oder ihm wird schon beim Auto fahren übel. Verursacht wird das durch eine vorübergehende Störung der Sinnesorgane, Auge und Gleichgewichtsapparat melden Eindrücke, die nicht zueinander passen und die unser Gehirn verwirren.
Schwindel ist nicht gleich Schwindel
Alles dreht sich wie auf dem Karussel!
Unser Gleichgewichtssystem sorgt dafür, dass wir in Balance bleiben, beispielsweise aufrecht stehen können oder auch auf dem Kopf stehend noch klare Bilder bekommen. Dabei erhält unser Gehirn Informationen unterschiedlicher Sinnesorgane: die Augen gewährleisten die optische Orientierung, Rezeptoren in unserer Wirbelsäule und unterschiedlichen Muskelgruppen melden dem Gehirn, ob wir stehen oder liegen, was wir auch mit geschlossenen Augen wissen.
Unser Gehör spielt dabei eine Doppelrolle: wer auf beiden Ohren gut hört, hört räumlich und kann die Richtung von Geräuschen zuordnen. Im rechten und linken Innenohr sitzen beide Gleichgewichtsorgane und drei Bogengänge, deren unterschiedliche räumliche Ausrichtung vielfältige Informationen gewährleistet. Die gesammelten Informationen dieser unterschiedlichen Messfühler werden an das Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet. Ist eines dieser Organe krank oder senden diese Messfühler unterschiedliche Informationen, irritiert das unser Gehirn. Das Resultat können Schwindel und Gleichgewichtsstörungen und sogar Ohnmachten sein.
Unterschiedliche Schwindelarten:
- Drehschwindel: Alles dreht sich wie nach einer Karussell-Fahrt, nach rechts, links, nach vorne oder hinten
- Liftschwindel: Es fühlt sich an als sei man in einem schnellen Fahrstuhl, der ständig auf- und abfährt
- Schwank-Schwindel: Der Boden unter den Füßen scheint zu schwanken - wie bei einer Bootsfahrt auf rauer See
Ebenso unterschiedlich kann die Dauer des Schwindels sein - entsprechend der Ursache einige Sekunden, Minuten, Stunden oder sogar tagelang.
Ein Tagebuch erleichtert eine Diagnose
Damit Ihr Arzt schneller zu einer Diagnose kommt, ist eine genaue Beschreibung des Schwindels wichtig. Am besten Sie notieren alles in einem Tagebuch:
- Wann tritt der Schwindel auf? Angabe der Tageszeit und was haben Sie da gerade gemacht?
- Welche Schwindelform ist es? Dreh-, Schwank- oder Liftschwindel?
- Nehmen Sie irgendwelche Medikamente regelmäßig ein?
- Waren Sie in den letzten Wochen krank, hatten Fieber oder einen Ausschlag?
- Was lindert oder verstärkt die Beschwerden?
Lagerungsschwindel
Er zählt zu den häufigsten Schwindelerkrankung, und dann auftritt, wenn man den Kopf bewegt - vor allem bei schnellen Kopfbewegungen. Er tritt häufiger mit zunehmendem Alter auf, denn er wird durch bewegliche Gewebeteilchen im hinteren Bogengang des Gleichgewichtsorgans verursacht. Ärzte sprechen auch von Steinchen oder Kristallen, die im Bogengang herum kullern und die Wahrnehmung stören. Oft verspüren die Betroffenen gleichzeitig Übelkeit und Erbrechen.
Wegweisend für einen Lagerungsschwindel sind:
- Schwindel setzt mit einigen Sekunden Verzögerung nach einer Kopfbewegung ein
- Setzt der Schwindel ein, und man hält den Kopf dann ruhig, sollte er nach ca. 30 Sekunden wieder abgeklungen sein (dann haben sich die Gewebeteilchen wieder am Boden abgesetzt)
- Ruckartige Augenbewegungen während der Schwindelattacke (so genannter Nystagmus, sieht ähnlich aus, als würde man aus einem fahrenden Zug schauen)
Der Lagerungsschwindel ist eine gutartige und gut behandelbare Erkrankung. Der Arzt zeigt dem Betroffenen ganz bestimmte Lagerungsübungen, deren Ziel es ist, die Gewebeteilchen aus dem Bogengang zu entfernen.
Zentraler Lageschwindel
Hier liegt das Problem nicht im Gleichgewichtsorgan, sondern im Gleichgewichtszentrum des Hirnstamms oder im Kleinhirn. Beispielsweise als Folge von Hirnblutungen, eines Schlaganfalles, eines Tumors oder einer Multiplen Sklerose. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache.
Dauerdrehschwindel & spontane Schwindelattacken
Entzündung des Gleichgewichtsnervs (Neuronitis vestibularis)
Akut einsetzender, sehr unangenehmer und heftiger Dauerdrehschwindel, der über Tage anhält. Zusätzlich Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüche, das Gesicht des Betroffenen ist bleich, er fühlt sich richtig krank. Sehr unsicherer Gang mit Fallneigung zur betroffenen Seite. Verursacht wird die Krankheit durch eine Verletzung oder Entzündung des Gleichgewichtsnervs, beispielsweise durch Herpes-, Grippe- oder Masernviren. Oder durch eine Durchblutungsstörung des Innenohrs. In der Regel bessern sich die Beschwerden innerhalb weniger Tage und klingen meist nach zwei bis drei Wochen vollständig ab. Die Therapie mit Kortison kann den Heilungsverlauf beschleunigen. Zusätzlich sollte ein Gleichgewichtstraining begonnen werden.
Menière´sches Syndrom
Ist der Sammelbegriff für spontane Drehschwindelattacken, die von einer Hörminderung, einem Tinnitus und Völlegefühl im Ohr begleitet werden. Beim eigentlichen Morbus Menière liegt eine Vermehrung der Flüssigkeit im Innenohr vor(so genannter endolymphatischer Hydrops, betroffen sind Bogengänge und Hörschnecke). In den meisten Fällen bleibt unklar, warum die Zellen übermäßig viel Lymphe produzieren, ansonsten kann die Krankheit nach Verletzungen oder Operationen des Innenohrs auftreten. Oder nach Virusinfektionen wie Masern oder Mumps und selten als Spätfolge einer Syphilis. Eine einheitliche Behandlung gibt es derzeit nicht, neben Medikamenten gegen Übelkeit und Erbrechen im akuten Anfall kommen Kortison, aber auch entwässernde Substanzen zum Einsatz. Wer erkrankt ist, sollte Koffein, Zigaretten und Aspirin meiden, und weniger Salz beim Kochen verwenden.
Herz-Kreislauf-Erkrankung als Ursache
Neben zu niedrigem und zu hohem Blutdruck können Herzrhythmusstörungen die Ursache von Ohnmachtsanfällen (so genannten Synkopen) sein. Häufig ist auch eine Sinusknotenerkrankung (so genanntes Sick-Sinus-Syndrom). Betroffen sind meist Menschen über 50, bei denen der Taktgeber des Herzens, der Sinusknoten im rechten Herzvorhof, nicht mehr richtig arbeitet. Dadurch ist die Weiterleitung der elektrischen Herzerregung gestört, es kommt zu Pausen in der Herzaktion, das Herz "setzt aus". Nachweisen lassen sich diese Pausen im Ruhe- oder Belastungs-EKG, in manchen Fällen ist eine intensivere kardiologische Diagnostik nötig. Der Patient ist vor allem gefährdet, bei einer solchen Ohnmacht zu stürzen und sich dabei erheblich zu verletzen. Deshalb wird dann meist ein Schrittmacher eingesetzt, der im Falle einer Pause in der Herzaktion einspringt und die Lücke überbrückt, wodurch das Gehirn immer ausreichend durchblutet wird.
Psychogener Schwindel
Schwindel kann auch Ausdruck von psychischen Erkrankungen sein. Angsterkrankungen, Phobien oder starke psychische Belastungen kommen in Frage. Auch bei Depressionen, Psychosen und Neurosen kann es zu Schwindel kommen.
Wie sinnvoll sind Vitamine und Mineralstoffe?
Wie wirkungsvoll sind sie wirklich? Vitamine in Pulverform!
Nahrungsergänzungsmittel in Form von Vitaminpräparaten und Mineralstofftabletten haben das ganze Jahr über Hochkonjunktur.
Klar ist, Vitamine und Mineralstoffe sind lebensnotwendig. Sie schützen den Körper vor so genannten freien Radikalen, stärken das Immunsystem und die Knochen. Doch in welcher Dosierung müssen die Stoffe eingenommen werden? Und bedeutet ein Mehr an Vitaminen wirklich einen Vorteil für unsere Gesundheit? Außerdem: Woran erkenne ich, dass ich einen Vitaminmangel habe?
Das leisten Vitamine
Ohne Vitamine wären viele unserer Körperfunktionen überhaupt nicht möglich. Unser Körper kann die Vitamine nicht oder nur in unzureichender Menge selbst herstellen. Deshalb müssen wir sie durch Nahrung aufnehmen. Es gibt zwei Gruppen von Vitaminen:
Fettlösliche Vitamine
befinden sich – wie der Name schon sagt - in fetthaltigen Speisen. Bei einigen Vitaminen gibt es Vorstufen, so genannte Provitamine, die der Körper in die aktive Vitaminform umwandeln kann. Bei einer Überdosierung dieser Vitamine (wie z.B. Vitamin A, D, E und K) kann es zu schweren gesundheitlichen Störungen kommen.
Wasserlösliche Vitamine - wie z.B. Vitamin B1, B2, Vitamin C und Folsäure - stecken in der Regel in kohlehydratreichen Nahrungsmitteln. Diese Vitamine werden bei Überdosierung einfach mit dem Urin ausgeschieden. Wie viele Vitamine in unseren Lebensmitteln stecken, hängt auch davon ab, wie sie produziert und gelagert werden. Ein Salat, der tagelang in der Gemüsetheke im Supermarkt und anschließend im Kühlschrank liegt, hat kaum noch Vitamine.
Wasserlösliche Vitamine:
- Vitamin B1 unterstützt unseren Stoffwechsel, tut aber auch unseren Muskeln und dem Herz gut. Es steckt in Hähnchenbrust, Vollkornbrot, Sonnenblumenkernen, Kichererbsen und Mungobohnen
- Vitamin B2 ist gut für unsere Haut und findet sich in Spinat, Brokkoli, Grünkohl oder Hühnerleber
- Vitamin B3 wirkt Gelenkentzündungen entgegen und stabilisiert den Kreislauf. Dieses Vitamin steckt in Pfifferlingen oder Hähnchenbrust
- Vitamin B5 unterstützt die Verwertung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Es steckt in Kalbsleber, Vollkornprodukten, Fisch, Geflügel und Innereien
- Vitamin B6 ist an verschiedenen Körperprozessen beteiligt. Es beschleunigt chemische Prozesse in den Zellen und beugt Herz-Kreislauf Erkrankungen sowie Schlaganfällen vor. B 6 findet sich in Fisch, Geflügel, Kartoffeln, Avocados und Bananen
- Vitamin B12 unterstützt die Bildung von roten Blutkörperchen. B12 ist das einzige Vitamin, das wir als Vorrat in der Leber speichern können. Mangelerscheinungen sind eher selten und nicht leicht zu diagnostizieren. B12 steckt in Krabben, Rindfleisch oder Käse
- Vitamin H ist auch als Biotin bekannt und unterstützt wichtige Stoffwechselfunktionen. Biotin ist gut für Haare und Nägel und unterstützt den Körper bei der Verwertung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Es steckt in Sojaprodukten, Nüssen, Haferflocken, Reis, Gerste und Blumenkohl
- Vitamin C stärkt unser Immunsystem und schützt uns vor Erkältungen. Außerdem beschleunigt es die Wundheilung und kräftigt unser Zahnfleisch. Vitamin C steckt in Orangensaft, Paprika, Kiwi oder Brokkoli
- Folsäure fördert Teilung und Neubildung von Zellen beteiligt. Deshalb ist sie für Schwangere so wichtig, weil die Folsäure die Entwicklung von Embryos im Mutterleib unterstützt. Gute Nahrungsquellen für Folsäure sind Grünkohl, Leber, Bohnen und Vollkornprodukte
Fettlösliche Vitamine:
- Vitamin A stärkt unsere Abwehrkräfte und schützt uns vor freien Radikalen. Wir können es durch Gemüse, Früchte, Leber, Eigelb oder Milchprodukte zu uns nehmen
- Vitamin D stärkt unsere Knochen und fördert die Aufnahme von Kalzium - tut also auch unseren Zähnen gut. Bei ausreichendem Sonnenschein können wir Vitamin D selbst bilden, im Winter ist das aber eher schwierig. Vitamin D steckt in Hering, Tunfisch, Lachs, Avocados und Pilzen
- Durch Vitamin E können andere Vitamine und Enzyme vor der Zerstörung durch so genannte freie Radikale geschützt werden. Vitamin E steckt in Weizenkeimöl, Nüssen und Keimlingen
- Für unsere Knochen ist Vitamin K wichtig, es schützt vor Osteoporose und verhindert innere Blutungen. Zwar können wir einen Teil davon selbst produzieren, aber eine gezielte Ernährung gibt uns das restliche Vitamin K. Es steckt in Grünkohl, Rosenkohl oder Brokkoli
Die wichtigsten Mineralstoffe und Spurenelemente
Kalzium ist wichtig für den Knochenaufbau und schützt vor Osteoporose.
Enthalten in: Nüssen, Hefe, Gemüse, Sesamsamen sowie Milch und Milchprodukten. Wichtig! Kalzium besser durch eiweißlose Nahrungsmittel, wie z. B. Gurken, Zwiebeln, Gerstenwasser und Petersilie, aufnehmen. Der Grund: bei eiweißhaltigen Nahrungsmitteln (z. B. Milch) scheidet der Körper vermehrt Kalzium über den Urin wieder aus.
Eisen sorgt für Vitalität und Ausdauer. Der Mineralstoff unterstützt die Sauerstoffversorgung des Blutes. Das hat den Vorteil, dass Sie z. B. beim Sport nicht so schnell außer Atem geraten. Mangel an Eisen dagegen macht Sie schlapp und müde und lässt Ihre Haut blass und fahl aussehen. Akuten Eisenmangel, z. B. durch hohen Blutverlust bei einer Operation oder während der Periode, sollten Sie deshalb unbedingt ausgleichen.
Enthalten in: Innereien, Fleisch, Hirse, Spinat, Brennnessel, Vollkornbrot, Schnittlauch, Petersilie.
Magnesium kurbelt die Stoffwechselvorgänge im Körper an, aktiviert die Muskeln und hilft Ihrem Körper, Stress besser zu verkraften. Ein Zeichen von Magnesiummangel können
z. B. Muskelkrämpfe sein.
Enthalten in: Getreide, Gemüse, Nüssen, Sojabohnen, Kakao, Milch- und Vollkornprodukten.
Jod ist das Spurenelement, das die Schilddrüse zum Aufbau des Hormons Thyroxin benötigt. Dieses Hormon kurbelt den Grundumsatz des Körpers an, so verbrennt Ihr Körper mehr Fett. Menschen, die an Jodmangel leiden, frieren häufig, fühlen sich müde und schlapp. Außerdem kann Jodmangel die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen. Wichtig! Alle Schilddrüsenerkrankten sollten vor der Zufuhr von Jod unbedingt mit ihrem Arzt sprechen. Denn zu viel Jod kann hier mehr schaden als helfen.
Enthalten in: Seefisch, Muscheln, Spinat, Pilzen, Möhren, Brokkoli, Nüssen, Grünkohl, Roggenbrot.
Selen wirkt wie eine Waffe, die Viren vernichtet, gegen Krebs vorbeugt, das Immunsystem stärkt und Herzerkrankungen vorbeugt. Außerdem entgiftet Selen den Körper und sorgt für eine optimale Schilddrüsenfunktion.
Enthalten in: Sonnenblumenkernen, Sojabohnen, Leinsamen, Reis, Hülsenfrüchten, Fisch, Eier, Leber, Fleisch.
Zink hilft die Symptome von Hautkrankheiten, wie Ekzemen und Neurodermitis, zu dämmen, stärkt das Immunsystem und hilft bei akuten Infekten, wie z. B. Grippe. Zinkmangel führt auch zu brüchigen Fingernägeln und Haarausfall.
Enthalten in: Austern, Fischen, Fleisch, Milch, Eiern, Karotten, Getreide, Haferflocken.
So ernähren Sie sich vitaminreich
Grundsätzlich sind isolierte Vitamine und Mineralstoffe weniger wirksam. Deshalb sollten Sie versuchen, die Vitamine und Mineralstoffe über Ihre Nahrung zu sich zu nehmen. Richtige Vitaminbomben sind bekanntlich Orangen. Sie liefern uns aber weit mehr als Vitamin C. Orangen enthalten auch Vitamin A, B1, B2, B6, E und K. Auch mageres Rindfleisch sollte regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, ebenso wie Fisch. Hier ist vor allem Lachs zu empfehlen, weil wir ihm besonders viele Vitamine verdanken.
Wenn Sie einmal ratlos vor der Gemüsetheke stehen sollten, dann beherzigen Sie einfach folgendes: Essen Sie bunt. Das bedeutet, gelbe Paprika enthalten andere Vitamine und Mineralstoffe als rote Tomaten oder grüner Brokkoli. Die richtige Mischung macht es also. Dann haben Sie Vitalstoffe satt. Garantiert! 5 Mal täglich Obst und Gemüse auf dem Speiseplan - dann kann nichts mehr schief gehen.
Die einfach gesund! – Vitaminbomben
Obst (Bild: picture-alliance/dpa)
Lieber mal das Müsli mit Obst selbst anrichten, als die Fertigpackung!
Gesund Essen ist extrem wichtig, aber mal ehrlich: Wer hat schon Zeit und Lust, stundenlang zu kochen? Da muss es eben manchmal die Bratwurst auf die Hand sein - denken wir. Muss es aber nicht! Wir zeigen ihnen, wie Sie gesund und lecker essen können - ohne großen Aufwand. Ernährungsberaterin Katrin Christel hat für Sie einen einfachen Vitaminplan zusammengestellt.
Frühstück: Müsli mit Obst
(Zubereitungszeit: 5 Minuten)
Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit. Hier bekommt der Körper den Kick für den ganzen Tag. Die Zutaten sind: Fettarmer Joghurt, Nüsse, Apfel, Banane, Müslimischung, Kiwi. In diesem vitaminreichen Frühstück steckt z.B. im Joghurt der Mineralstoff Calcium. Die Banane liefert Vitamin B und Vitamin C finden wir in der Kiwi. Der klein geschnittene Apfel gibt die Folsäure.
Übrigens: In diesem Müsli steckt sogar schon die Hälfte des Tagesbedarfs an Vitamin C. Wer seinem Herz noch eine Extraportion Vitamin E gönnen möchte, der kann sein Müsli noch mit Nüssen aufpeppen.
Unser Tipp: Vermeiden Sie Müsli-Fertigmischungen, in ihnen steckt oft zuviel Zucker.
Mittagessen: Mischgemüse und Bandnudeln mit Putenbrust
(Zubereitungszeit: 10 Minuten)
Greifen Sie ruhig mit gutem Gewissen in die Gefriertruhe: Tiefgekühltes Gemüse ist schnell zubereitet und enthält besonders viele Vitamine. Der Grund: Es wird erntefrisch schockgefrostet. Möhren haben Vitamin A satt, Broccoli enthält sehr viel Vitamin C und im Blumenkohl finden wir das Vitamin K. Außerdem steckt in den Karotten schon der Tagesbedarf an Beta Carotin. Während die Bandnudeln kochen, können Sie die Hühnerbrust zubereiten.
Übrigens: Fleisch ist für eine vitaminreiche Ernährung besonders wichtig, es enthält die so genannten B-Vitamine, die unsere Nerven stärken. Mehr als die Hälfte des Tagesbedarfs an Vitamin B6 steckt in einer Scheibe Hühnerbrust. Außerdem bekommen wir vom Blumenkohl noch Kalium und Broccoli liefert Folsäure und beides ist gut für unser Blut.
Nachmittags-Snack
Wenn zwischendurch der kleine Hunger kommt, greifen Sie im Supermarkt mal zu so genannten "Smoothies". Es solcher Vitamincocktail macht wunderbar satt und ist richtig gesund. Achten Sie darauf, dass diese Säfte sowohl Obst als auch Gemüse enthalten. Und kaufen Sie Säfte, in denen die pure Frucht steckt, vermeiden Sie Konzentrate.
Abendessen: Brot mit Putenbrust, dazu Kohlrabi, Paprika und Quark
(Zubereitungszeit: 5 Minuten)
Im Brot finden wir vor allem Vitamin D, zusätzliche Vitamine liefert uns das Gemüse. Zum Beispiel der Kohlrabi, da finden wir ganz viele Antioxidantien. Die rote Paprika enthält besonders viel Vitamin C. Antioxidantien schützen die Zellen vor Umwelteinflüssen und drei Scheiben Putenbrust decken den Tagesbedarf des Vitamins Niacin. Das ist wichtig für die Haut.
Damit sind wir für einen Tag gut mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt - und das bei insgesamt nur 20 Minuten Zubereitungszeit. Ist das nicht rekordverdächtig?!
Quelle: www.hr-online.de |