Kleidung schützt beim Sport vor der Sonne

Die warmen Sonnenstrahlen im Frühling locken uns wieder nach draußen - statt Schwitzen im Fitnessstudie sind wieder Joggen, Walken, Radfahren, Wandern und Rudern angesagt. Doch nach dem langen Winter reagiert die Haut besonders empfindlich. Deshalb: Sonnenschutz nicht vergessen!
Bewegung an der frischen Luft ist gesund und macht bei schönem Wetter besonders viel Spaß: Herz und Kreislauf kommen in Schwung, die Lunge wird trainiert und die Muskulatur gestärkt. Auch Sonne in Maßen macht gute Laune und ist gut für die Gesundheit. Der Körper braucht die UV-Strahlung des Sonnenlichts, um das lebenswichtige Vitamin D zu bilden und dadurch gesunde Knochen aufzubauen. Dafür reicht es allerdings, sich die Sonne zehn Minuten pro Tag auf Gesicht und Hände scheinen zu lassen. Zu viel UV-Strahlung ist dagegen gefährlich: Wer sich zu lange ungeschützt der Sonne aussetzt, riskiert einen Sonnenbrand. Als Spätfolge steigt die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken.

Sonnencreme regelmäßig erneuern

Auf Bewegung im Freien muss deshalb aber niemand verzichten. Generell ist es sinnvoll, intensive UV-Strahlung in der Mittagszeit zu meiden. Den besten Sonnenschutz beim Sport bietet angemessene Kleidung. Gut geeignet sind zum Beispiel dichtgewebte, langärmelige T-Shirts und lange Trainingshosen. Darüber hinaus sollten Freizeitsportler eine Kopfbedeckung tragen.

Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel mit geeignetem Lichtschutzfaktor ein. So sind zum Beispiel beim Radfahren der Nacken und die Oberschenkel durch die Sonne besonders gefährdet – sie sollten deshalb entweder durch Kleidung bedeckt oder gut eingecremt werden. Die Creme muss regelmäßig erneuert werden, da sie durch das Schwitzen abgerieben wird. Die Wirkdauer wird durch das Nachcremen allerdings nicht verlängert!

Wasser reflektiert das Sonnenlicht

Vorsicht ist vor allem beim Wassersport geboten: Durch die Reflexion des Sonnenlichts auf der Wasseroberfläche ist die UV-Strahlung besonders intensiv. Wer segelt, rudert oder surft, sollte deshalb wasserfeste Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden und regelmäßig nachcremen. Beim Bergwandern ist die Haut ebenfalls sehr gefährdet. Zum Schutz der Augen ist es sinnvoll, beim Sport eine Sonnenbrille mit UV-Filter zu tragen.

Wie lange sich jemand in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, hängt mit dem Hauttyp zusammen. So ist die Eigenschutzzeit der Haut bei hellhäutigen Menschen geringer als bei dunkelhäutigen, weil ihre Haut weniger Pigmente enthält. Bei normal sonnenempfindlicher Haut, die im Frühling noch nicht an die Sonne gewöhnt ist, empfiehlt sich ein Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 10–15, bei empfindlicher Haut entsprechend höher.

Viel Trinken, kurz Duschen


Was Sie noch für Ihre Haut tun können? Trinken Sie viel während und nach dem Sport – das ist auch eine Art der Hautpflege. Denn durch Schwitzen geht der Haut Feuchtigkeit verloren, die dem Körper wieder zugeführt werden muss. Im Anschluss verzichten Sie besser auf langes Duschen, verwenden dabei rückfettende Reinigungsmittel und cremen sich je nach Hauttyp noch ein. So fühlen Sie sich rundum wohl.

 

 

Quelle: www.gesundheit.de




» zurück
 
Schriftgröße:
A A A