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Edle Öle nicht nur fürs Dressing
| Hochwertige Essenzen, die aus ölhaltigen Früchten und Samen gepresst werden, gehören nicht nur zu den ältesten Grundnahrungsmitteln des Menschen. |
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Doch was macht Sesam-, Oliven-, Jojoba-, Macademianuss-, Lein-, Raps-, Mohn-, Distel- bis hin zu Traubenkern-, Nachtkerzen-, Argan-, Avocado-, Sonnenblumen- oder Mandelöl so wertvoll für Gesundheit und Schönheit? Den Gaumen verwöhnen speziell unraffinierte Pflanzenöle mit ihrem einzigartigen Aroma und ihren nussig bis dezent fruchtigen Geschmacksnuancen. Sie sind ideal, um Speisen genussvoll abzurunden! Aber auch der ernährungsphysiologische Wert von Oliven-, Rapsöl & Co ist unbestritten. Denn Fett ist nicht gleich Fett. Ein Gramm Fett hat zwar immer dieselben neun Kalorien, der chemische Aufbau, insbesondere das Fettsäuremuster, und damit die Wirkung verschiedener Fette bzw. Öle im Körper ist jedoch z.B. je nach ihrer Herkunft, tierisch oder pflanzlich, sehr unterschiedlich. Tierische Fette, etwa Schmalz, Butter oder Speck, und fettreiche tierische Lebensmittel, wie z.B. fettes Fleisch etc. enthalten reichlich gesättigte Fettsäuren. Diese erhöhen das Herz-Kreislauf-Risiko. Dementsprechend wenig sollte man davon konsumieren. Setzen Sie daher verstärkt auf schonend gepresste Pflanzenöle! Sie sind praktisch cholesterinfrei, liefern neben reichlich Vitamin E und sekundären Pflanzenstoffen, wie den Phytosterinen, auch lebensnotwendige ungesättigte Fettsäuren. Zu diesen zählen z.B. die Ölsäure, die Linolensäure, eine Omega-3-Fettsäure, und die Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure. Diese unentbehrlichen Inhaltsstoffe der Pflanzenöle leisten bei regelmäßigem, moderatem Genuss im Rahmen eines gesunden Lebensstils einen wertvollen Beitrag zur Gesunderhaltung des Herz-Kreislaufsystems, indem sie Cholesterinspiegel und Blutfettwerte günstig beeinflussen. Kaltgepresste, unraffinierte Öle sollten nicht erhitzt werden, um sämtliche wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten: Sie sind meist von sortentypischem Eigengeschmack und eignen sich für die kalte Küche, z.B. für Dressings, Pesto, Aufstriche, Dips oder zum Einlegen von Gemüse. Für warme Speisen sind Mohn-, Distelöl & Co nach dem Kochen als Geschmacksgeber bei Tisch geeignet. Raffinierte Pflanzenöle sind geschmacklich relativ neutral. Da sie hitzebeständiger sind, können sie auch zum (An-)Braten und Kochen verwendet werden. Was für die Zubereitung köstlicher Speisen gut ist und das Wohlbefinden von innen her unterstützt, davon profitieren Schönheit und Gesundheit auch äußerlich. Pflanzenöle werden in Kosmetikprodukten aber auch „pur“ zur Hautpflege verwendet. So können z.B. die sekundären Pflanzenstoffe und das Vitamin E der Öle die natürlich Zellschutz- und Abwehrfunktion der Haut stärken, da sie antioxidativ wirken. Darunter versteht man die Fähigkeit, sogenannte „freie Radiale“, die z.B. durch Umweltverschmutzung, Ozon, UV-Strahlung oder Zigarettenrauch entstehen, unschädlich zu machen. Das ist auch zum Schutz vor Hautalterung interessant. Auch trockene, fettarme Haut profitiert vom „flüssigen Gold“. Neigt die Haut zu Empfindlichkeit oder Entzündungen könnte als einer von vielen Gründen auch ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren dahinter stehen. Einer ausreichenden Zufuhr ungesättigter Fettsäuren kommt daher in jedem Fall wichtige Bedeutung zu. Ob für kulinarischen Genuss, ein entspannendes Bad mit ausgewähltem Ölbadezusatz, als Bodylotion, für die Gesichtspflege oder für eine Massage - genießen Sie die Welt der Öle mit allen Sinnen! Nicht mehr als 70 bis 80 Gramm Fett täglich sollte man zu sich nehmen. Das entspricht knapp 30 Prozent des Gesamtenergiebedarfs. Mindestens zwei Drittel pflanzliche Öle und Fette, maximal ein Drittel tierische Fette sollten es sein. Mit einer Portionspackung Butter (20g) und zwei Esslöffeln Pflanzenöl (20g) in sichtbarer Form, dazu versteckte Fette(z.B. in Mayonnaise, Torten, Knabbereien, Wurst oder Schokolade, die kalorisch nicht zu unterschätzen sind, ist das Fett-Soll erreicht.
Quelle: www.gesundesleben.at |
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