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Schritt für Schritt ins Gleichgewicht
| Ein neuer Trend für alle, die mit Walking oder Jogging mehr als nur körperliche Fitness erreichen wollen, ist das so genannte Medi-Walking: Gehen und gleichzeitig meditieren. |
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Bewegung ist gesund. Vom Joggen oder Walken profitiert der Körper beachtlich: Die Durchblutung des Organismus wird angeregt, die Reaktionsgeschwindigkeit des Gehirns wird erhöht und das Denkvermögen gesteigert, insgesamt können das Krankheitsrisiko ganz allgemein gesenkt und die Lebenserwartung gesteigert werden. Bewusst wahrgenommen ist das Gehen aber weitaus mehr. Aus dem Schamanismus überlieferte meditative Gehtechniken unterstützen Geist und Seele dabei, Abstand zum Alltag zu gewinnen. Die Sorgen werden quasi stehengelassen und bleiben zurück, die Sinne öffnen sich für Farben, Gerüche und Töne, die eigene Lebendigkeit wird bewusst wahrgenommen. Wer sich auf eine meditative Gangart einlässt, erfährt Neues über das Gehen, aber auch Neues über andere Bereiche und Aspekte des Lebens. Man lernt die körperliche Aktivität des Gehens mit einer bewusst auf die Magie der Natur gerichteten Aufmerksamkeit zu verbinden. Beim Gehen kann man die eigene Beziehung zu Phänomenen wie Sonnenlicht und Schatten, Spiegelungen, Wind und Wasser, Feuer, Gerüchen und Lebewesen erforschen und sich mit dem Netz des Lebendigen verbinden. Und das ist ganz ohne teure technische Ausrüstung möglich. Im Prinzip reicht es, so zu gehen, wie uns dies in die Wiege gelegt wurde. Die folgende Gehtechnik ist eine Grundübung, auf der viele andere weiterführende Übungen basieren. Richtig gemacht, kann sie zu tiefen Erfahrungen in und mit der Natur führen. Das wichtigste bei der Gangart der Stille ist die Körperhaltung, die Sie unmittelbar vor dem ersten Schritt einnehmen. Von Schamanen wird sie häufig als Fuchshaltung bezeichnet:
Quelle: www.gesundesleben.at |
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