|
Meist kommt es mit zunehmendem Alter zu einer Hörbeeinträchtigung. Die Hörsinneszellen im Ohr sterben im zunehmenden Alter aus genetischen Gründen, wegen mangelnder Blutversorgung oder jahrelanger Lärmbelästigung ab. Zeichen dafür sind, dass die genaue Schallquelle nur schwer ortbar ist. Töne in höheren Frequenzbereich werden nicht mehr gehört, ebenso wie die Konsonaten K,L oder S.
Die Ohren zählen zu den kompliziertesten Organen unseres Körpers. Unser Gehirn wandelt die Schallwellen, die von den Ohren aufgenommen werden in Töne um. Unser Gehör kennt keine Pause und arbeitet rund um die Uhr auch im Schlaf. Der Gehörsinn ist von unseren Sinnen der Erste, der ausgeprägt wird. Bereits im Mutterleib hören wir. Er ist auch einer unseren wichtigsten Sinne. Er ermöglicht uns Kommunikation, das Erlernen einer Sprache und warnt uns vor Gefahren.
Lärm schadet dem Gehör und sollte daher so weit wie möglich vermieden werden. Bei extremen Lärm sollte man sich nicht scheuen auf Ohrstöpsel oder wenigstens Watte in den Ohren zurückzugreifen. Man kann seine Ohren auch trainieren. Sich an einem ruhigen Platz in der Natur begeben, die Augen schließen und sich allein mit den Ohren orientieren. Die Geräusche der Quelle und der Richtung zuordnen. Diese Übung ist gut zur Regeneration der Ohren geeignet.
Machen Sie einen Selbsttest, wie es um ihr Gehör bestellt ist:
• Fühlen sie sich im Straßenverkehr unsicher, ohne genau zu wissen warum?
• Überhören sie das Klingeln an der Tür?
• Sind Sie bei lauten Geräuschen besonders empfindlich?
• Beschweren sich Nachbarn oder Familienmitglieder über einen zu lauten Fernseher?
• Fällt es Ihnen schwer Gesprächen zu folgen, die leise geführt werden?
• Hören Sie das Surren des Kühlschranks?
Wenn Sie durch diesen Selbsttest erkannt haben, dass Ihr Hören beeinträchtigt ist, dann sollten Sie einen HNO Facharzt aufsuchen. Gutes Hören ist nämlich überaus wichtig für eine aktive Teilnahme an unserer Umwelt!.
pensionist.at |